Landmaschinen mieten

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Landmaschinen

Geschichtliches zu Landmaschinen

Landmaschinen sind eng mit der Geschichte des Ackerbaus verbunden. Bevor wir über Automobile und Traktoren nachgedacht haben, waren Landmaschinen ein fester Bestandteil des Ackerbaus. Mit einem Pferd wurde der Pflug gezogen und auch die Egge hat schon früh den Boden für die Aussaat vorbereitet.
Mit Erfindung der Dampfmaschine begann auch für die Landmaschinen eine neue Ära. Lokomobile waren zu Anfang Dampfmaschinen, die von Pferden an den Ort des Einsatzes gezogen wurden. Dort dienten sie dann zum Beispiel als Antrieb für eine Dreschmaschine, die mit einem Transmissionsriemen gekoppelt wurde. Kurze Zeit später gab es auch selbstfahrende Lokomobile, die einen Wagen oder den Pflug ziehen konnten.
Der Traktor brachte den Durchbruch. Neben der hohen Zugkraft hatte er über die Zapfwelle eine Möglichkeit, Landmaschinen einfach und zuverlässig anzutreiben. Es ist das Bestreben aller Landmaschinenhersteller immer komplexere und teurere Maschinen zu entwerfen, die die Bearbeitungszeit der Felder deutlich verkürzen. Die höheren Maschinenpreise werden durch den reduzierten Arbeitsaufwand bei der Bearbeitung der Felder erwirtschaftet.
Der Pflug, eine sehr einfache Landmaschine, wird heute zum Beispiel als vierschariger Drehpflug gebaut. Er wird als Anbaupflug an der Dreipunkt Anbauhydraulik montiert und pflügt parallel gleichzeitig 4 Furchen. Wendet der Traktor am Ende des Ackers, wird der Drehpflug umgeworfen und pflügt bei der Fahrt in Gegenrichtung die nächsten vier Furchen. Im Vergleich zum klassischen einfachen Pflug entsteht mit der Weiterentwicklung ein deutliches Rationalisierungspotential bei der Bearbeitung der Felder.

Arten von Landmaschinen

Pflug, Egge, Sähmaschine und Balkenmäher sowie die verschiedenen Anhänger gehören zu den einfachen Landmaschinen. Inzwischen haben sich komplexe, selbstfahrende Erntemaschinen entwickelt. Der Mähdrescher hat mehrere Arbeitsgänge zusammengefasst. Früher wurde das Korn mit dem Balkenmäher geschnitten und von Hand zu Garben gebunden. Diese wurden in einer meist stationären Dreschmaschine gedroschen und das Korn war gewonnen. Der moderne Mähdrescher fasst alle drei Arbeitsgänge zusammen und wird von einer Person bedient. Die Produkte sind das Korn sowie fertig verpackte Strohballen. Wenn der interne Kornspeicher des Mähdreschers voll ist, wird ein Traktoranhänger über ein Fördersystem damit beladen. Bekannte Beispiele sind der Class Lexion und die Mähdrescher von John Deere.
Der nächste Schritt ist die weitere Automation der Landmaschinen, die in Zukunft bedienerlos arbeiten könnten. Bei einem Mähdrescher misst ein Sensor die Unebenheiten des Untergrundes und steuert die optimale Höhe des Schneidwerks. Ein anderer Sensor misst den Kornertrag und regelt über die Geschwindigkeit die Schnittmenge optimal. Ein GPS System steuert die Lenkung mit einer Genauigkeit von 10 cm und sorgt für einen geraden Schnitt. Bei diesen Systemen muss der Bediener nur noch beim Wenden am Ende des Ackers eingreifen. Aber auch das wird bald zur Geschichte gehören.
Traktoren sind natürlich auch eine wesentliche Produktgruppe unter den Landmaschinen. Diese werden in einem eigenen Beitrag behandelt.

Rasentraktor John Deere
Rasentraktor John Deere

Hesteller von Landmaschinen

Es gibt viele kleine regionale Hersteller von einfachen Landmaschinen. Bei den großen komplexen Systemen sind Hersteller von internationaler Bedeutung Deutz, Case, Claas, New Holland und John Deere.