Bus Vermietung

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Kleinbus, mittlerer Bus, Doppeldecker zum mieten.

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Busse

Busse und ihre Ausprägungen

Busse sind Fahrzeuge zur Beförderung von mehr als 5 Personen. Sie unterscheiden sich durch ihre Größe und die Anzahl der Sitzplätze von Personenkraftwagen. Das Wort Bus ist die Kurzform von Omnibus, ein Lehnwort aus dem Lateinischen mit der Bedeutung „für alle“. Die Verbreitung des Individualverkehrs war früher deutlich geringer ausgeprägt und jeder, der nicht über ein eigenes Auto verfügte, nutzte den Omnibus.
Omnibusse wurden sehr früh in der Geschichte des Automobils gebaut. Ein Omnibus war damals ein Lastwagen mit einem Aufbau zur Personenbeförderung. Die ersten Bushersteller waren die gleichen Unternehmen, die auch Lastwagen bauten. Namen wie Mercedes und MAN sind die Wichtigsten im deutschen Markt.
Bei Bussen unterscheidet man nach Größe und Anwendung. Die Gruppe der Kleinbusse mit 8 Sitzplätzen zusätzlich zum Fahrer sind meist auf der Basis eines Kastenwagens mit Fenstern aufgebaut. Im rechtlichen Sinne gelten Sie in Deutschland noch nicht als Bus und dürfen mit dem normalen Führerschein für Personenwagen gesteuert werden. Allerdings muss der Fahrer über einen Personenbeförderungsschein (Taxischein) verfügen. Für Busse mit mehr als 8 Sitzplätzen für Fahrgäste braucht man einen Busführerschein aus der Gruppe D.

Stadtbusse und Reisebusse

Grundsätzlich wird zwischen Stadtbussen und Reisebussen unterschieden. Beide sind auf LKW Fahrgestellen aufgebaut und verwenden vergleichbare Technik. Der Stadtbus fährt immer nur kurze Strecken zwischen nahe gelegenen Haltestellen. Er muss möglichst viele Personen befördern können und bietet neben Sitzplätzen zusätzlich Stehplätze. Seine Geschwindigkeit begrenzt der Gesetzgeber auf 60 km/h auch außerhalb geschlossener Ortschaften. Um möglichst viele Menschen befördern zu können, kommen Konzepte wie der Doppelstockbus oder heute der Gelenkbus mit Überlänge zum Einsatz. Um die Fahrgäste schnell ein- und aussteigen zu lassen, verfügt der Stadtbus über mehrere breite Türen mit niedrigem Einstieg.
Der Reisebus fährt lange Strecken mit Fahrgästen, die viele Stunden im Bus verbringen und mit Gepäck komfortabel reisen möchten. Damit sind Inneneinrichtung und Aufbau der Reisebusse deutlich verschieden von den Stadtbussen. Es gibt keine Stehplätze und die Fahrgäste können sich – wie im Personenwagen – anschnallen. Reisebusse dürfen mit einer Sondergenehmigung außerhalb geschlossener Ortschaften eine Geschwindigkeit von 100 km/h nicht überschreiten. Luftfederung, Klimaanlage und ein geringes Geräuschniveau sind für Reisebusse heute selbstverständlich. Die Sitze sind ähnlich einer Flugzeugbestuhlung als Ruhesitz verstellbar, ein individuelles Leselicht und Austrittsdüsen zur Einstellung der Klimaanlage je Sitzplatz sind vorhanden.
Die meisten Busse haben den Motor im Heck montiert. Neben der günstigeren Geräuschentwicklung ist von Vorteil, dass die technischen Aggregate von außen zugänglich sind, ohne im Fall einer Störung den Fahrgast zu belästigen. Zusätzlich bringt der Heckmotor entsprechendes Gewicht auf die Antriebsachse.
Für besondere Einsatzzwecke werden spezielle Ausstattungen für Busse entwickelt. Ein Reiseanbieter nutzt Busse, die als autarkes rollendes Hotel (Rotel) Touristen in interessante Regionen bringen. Der Bus dient zum Fahren und zum Schlafen und führt auch eine Küche mit.